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Die Wohnungsknappheit bewirkt eine 10% ige Preiserhöhung

29Nov.

Derecho Inmobiliario y cuestiones Fiscales

Der Immobiliensektor auf den Balearischen Inseln räumt eine Krisensituation im Zugang der Residenten zu Wohnraum ein.

Luis Martín und José María Mir, jeweils Präsident des Promoter-Verbandes auf den Balearen und Präsident der Kammer für Immobilienagenten haben die Informationen für das Jahr 2016 auf den Tisch gelegt.

Demnach sehen sie für das Jahr 2016 eine 10 % ige und für das kommende Jahr eine 12 % ige Erhöhung der Wohnungspreisen, aufgrund des Mangels an neuen Wohnungen.

Diese Knappheit ist auf den Inseln Ibiza und Mallorca besonders deutlich, und stellt für Residente ein ernsthaftes Problem dar. Das gegenwärtige Angebot an neuen Bauten deckt faktisch nicht einmal die Hälfte der Nachfrage. Auf den Balearen werden jährlich ca. 1.000 Wohnungen gebaut (von welchen die Hälfte Einfamilienhäuser für Ausländer oder hochrangige Spanier). Im Gegensatz dazu befinden sich die konkreten Bedürfnisse der Inseln zwischen 2.000 oder 2.500 Wohnungen jährlich; davon sollten 1.400 in Palma liegen.

Mehr als 500 Mill. Euro Investition abgebremst aufgrund der Rechtsunsicherheit

Welche Faktoren fördern die Wohnungsknappheit und die Preiserhöhung? Unter anderen sind folgende Faktoren:

  • Der touristische Boom und der Erfolg der Ferienmieten.
  • Die ausländische Nachfrage.
  • Das Grundstücksrecht und die teuren Bodenpreise.

Das gegenwärtige Grundstücksrecht macht,in Bezug auf den letzten Punkt, den Bau von Immobilien zu erschwinglichen Preisen für Residente unmöglich, weil Wohnungen unter 50 m2 zu Preisen von ca. 150.000 € schwer zu bauen sind.

Die geltenden Vorschriften in Gemeinden wie Palma schreiben den Bau von 120 m2 Wohnungen vor und zu hohen Preisen (zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Quadratmeter); dabei bewegt sich die Nachfrage gegenwärtig um die 45 m2 und zu niedrigeren Preisen.

Das Ergebnis ist, dass ein Grossteil der vermarkteten Wohnungen für die meisten Residenten zu teuer sind.

Dies erklärt, dass die Nachfrage sich auf die zweite Hand und die Mieten dirigiert (was seinerseits auch diese Preise erhöht).

Dies alles verursacht eine starke Inflation, die für junge Menschen oder Arbeiter in der Hochsaison den Kauf oder Miete unmöglich macht.

Die Promoter versichern, dass einige der von den Behörden verkündeten Massnahmen ohne den vorherigen politischen und sozialen Konsens erlassen wurden, was zu Rechtsunsicherheit führt. Diese Unsicherheit, sagen sie, bremst Investitionen von mehr als 500 Mill. Euro.

Das ist der Fall in der letzten Neufassung von 13 Artikel des Allgemeinen Gesamtplanes von Palma oder der Erarbeitungsverzögerung des Wohnungs- oder des Bodengesetzes.

Neben diesen Massnahmen ist besonders die Notwendigkeit der Landesregierung die Ferienmieten zu regulieren hervorzuheben - mehr zu lesen über das Gesetz über Ferienmieten-.

Voraussichtlich wird diese Situation 3 Jahre lang anhalten

Gemäss den voraussichtlichen Angaben, wird die Situation mindestens 3 Jahre lang dauern, besonders wegen des touristischen Erfolges.

Das Nationale Statistikinstitut (INE) prognostiziert dazu, dass die balearische Bevölkerung in den kommenden 10 Geschäftsjahren weiter um jährlich durchschnittlich 2.400 Personen ansteigen wird.

Luis Martín wies darauf hin, dass mittelfristig der schwierige Wohnungszugang eine harte soziale Reaktion zur Folge haben kann. Ausserdem, da es auch den zweite Hand Markt und die Mieten beeinflusst, kann es ein Problem für die Saisonarbeiter des touristischen Sektors, die in die Inseln kommen auslösen.

Die Promoter setzen auf einen beschränkten Bodenkonsum, mit der Möglichkeit kleinere Wohnungen zu bauen. Sie optieren für weitere Beschränkungen in der ersten Linie und der Möglichkeit verschiedene Höhen in den zentralen Strassen zu erlangen, vorausgesetzt genügende Ausstattung mit Parkplätzen und breite Bürgersteige ist vorhanden.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei auf den Balearischen Inseln steht Ihnen gerne zur Verfügung; Sie können uns telefonisch unter Nummer 971228036 erreichen oder in eines unserer Büros.

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